Pigmentkrankheiten

Behandlung von Pigment-Störungen

Treatment of pigment lesions Das neue Verfahren der nichtinvasiven Punkt-Koagulation der Hautzellen mit einem erhöhten Melaningehalt (PinpointCoagulationTechnology™) ermöglicht es, folgende Probleme zu lösen:

- Behandlung von anders unheilbaren dermalen (tief liegenden) Pigment-Störungen;

- Vermeiden des Risikos mechanischer Hautschädigung;

- Vermeiden des Risikos der Überhitzung und folglich der Narbenbildung;

- Vermeiden des Risikos der postoperativen Hyperpigmentierung.

Mit dem LINLINE Verfahren können die Zellen mit einem erhöhten Melaningehalt selektiv und ohne mechanische und thermische Verletzung der anliegenden Zellen koaguliert werden. Das Verfahren basiert auf den Wirkmechanismen der kurzen (Nanosekunden-) Laserimpulse auf die Melaninkerne sowie auf dem Wärmetausch zwischen dem Melanin und den umgebenden Zellen.

Bei der Wirkung eines kurzen Laserpulses mit einer Dauer bis zu Dutzenden Nanosekunden auf Melanin, einer bestimmten Wellenlänge und ausreichender Leistung erfolgt eine nichtlineare Änderung der optischen Eigenschaften des Melanins, d. h. der Koeffizient der Lichtabsorption steigt sprunghaft an.

Die Strahlungsparameter sind so eingestellt, dass die Energie fast vollständig in Wärme, ohne Erzeugung von akustischen Wellen, die mechanische Schädigung der umgebenden Gewebe verursachen können, umgewandelt wird.

Wir verwenden die Impulsfolgen (Pakete) mit der bestimmten, für die Triggerung der nichtlinearen Verfahren ausreichenden Leistung. Bei der Wirkung eines Laserimpulses erhält ein Pigmentteilchen eine gewisse Energie und erwärmt sich. Nach dem Ende der Strahlungswirkung kühlt sich das Pigmentteilchen ab und gibt die Wärme in das umgebende Gewebe ab. Dabei ist die Wärmeübertragung vom Teilchen in verschiedenen Richtungen unterschiedlich. Dort, wo es in der Nähe keine weiteren Melaninkerne gibt, verteilt sich die Wärme in das weiche Gewebe. An den Stellen, wo eine Wärmewelle auf eine Gegenwelle von einem anderen Teilchen trifft, wird Wärmeverteilung verlangsamt. Deswegen bleibt die Temperatur beim Empfangen des nächsten Laserpulses und der jeweiligen Wärmewelle gleich wie vor der Laserstrahlung mit der Ausnahme der Volumen zwischen den Kernen. Dadurch wird die „Punkt-Koagulation“ eines Pigmentfleckes ohne Überhitzung der umgebenden Gewebe mit normaler Pigmentation gewährleistet.

Noch ein Vorteil des beschriebenen Verfahrens im Vergleich mit der Verwendung einzelner leistungsstarker Laserimpulse liegt darin, dass damit die Koagulierung in der ganzen Pigmenttiefe in der Haut möglich ist.

Bild. 1. Bereich der Hyperpigmentierung.

Bild. 2. Wirkung der Laserstrahlung auf den Bereich der Hyperpigmentierung.

Bild. 3. Koagulation der Melaninkernen.

Bild. 4. Schwund des koagulierten Stoffes .

Verwendung: Lentigo solaris, Sommerflecken, Chloasma, Melasma, Sonnenkeratose, Hyperkeratose.

Voller Behandlungskurs: 1 - 2 Behandlungen.

Typen der verwendeten Laser: Rubin-Laser (RUBY/Q-switched), Alexandrite-Laser (ALEX/Q-switched),

Das Verfahren ist patentiert und darf ausschließlich durch die Firma LINLINE GmbH verwendet werden.