Behandlung von Gefäßkrankheiten


Behandlung von Gefäßkrankheiten

Coagulation of blood vessels Ein neues Verfahren der Koagulation von Blutgefäßen (TargetCreationTechnology™) ermöglicht es, typische Probleme praktizierender Ätzte zu lösen:

- Unmöglichkeit große oder tief liegende Blutgefäße zu koagulieren;

- die Überhitzung der umgebenden Gewebe und damit verbundenes Risiko der Narbenbildung;

- Wirkung auf die normale Hautpigmentation.

Die oben genannten Probleme lassen sich nicht mit den traditionellen Methoden lösen, weil dessen Verwendung wesentliche Einschränkungen hat.

Zum Ersten, es ist unmöglich, eine Wellenlänge zu bestimmen, bei der Oxyhämoglobin selektiv die Strahlung absorbieren würde, und sonstige Hautsubstanzen keine Strahlung absorbieren würden. z. B. das Melanin (Pigment) in der Haut absorbiert die Strahlung wesentlich besser, als Oxyhämoglobin und läßt die Strahlung nicht tiefer eindringen.

Zum Zweiten kann das Volumen und folglich auch die Wärmekapazität von Gefäßen auf einem Bereich der Hautoberfläche bis zu einer Zehnerpotenz variieren und deswegen kann eine optimale Impulsdauer nicht ausgewählt werden. Für die kleinsten Gefäße wird die Einwirkung übermäßig: das Gefäß wird überhitzt und überträgt die Wärme in die umgebenden Gewebe, was wiederum zur Überhitzung der Gewebe und Narbenbildung führt. Dagegen reicht für große Gefäße die Wärme nicht aus, und sie werden nicht koaguliert.

Wie kann die optimale Selektivität der Laserstrahlung gewährleistet werden, um Nebenwirkungen zu vermeiden?

Das neue Verfahren zur Koagulation von Blutgefäßen (TargetCreationTechnology™) zeichnet sich durch die parallele Verwendung von Laserstrahlungen mit zwei verschiedenen Wellenlängen aus. Die Strahlung mit der ersten Wellenlänge wird nicht nur durch Hämoglobin sondern auch durch das Melanin absorbiert. Die Strahlungsleistung ist ausreichend für die Bildung von kleinen Bereichen des koagulierten Blutes, jedoch ungenügend, um die natürliche Hautpigmentation zu verändern.

Doch die entscheidende Bedeutung hat der leistungsstarke Impuls der zweiten verwendeten Wellelänge, der keine absorbierende Zentren in Körpergewebe außer dem koagulierten Blut hat. So bilden Impulse mit der ersten Wellenlänge die Zielscheibe für die Impulse mit der zweiten Wellenlänge: und zwar ein kleiner Abschnitt des koagulierten Blutes auf der Gefäßoberfläche. Die Impulse mit der zweiten Wellenlänge finden keine absorbierende Zentren in Körpergewebe außer der durch die Impulse der ersten Wellenlänge gebildeten Zielscheibe, d. h. koaguliertes Blut. Die Verwendung dieser neuen Technologie sichert die blitzschnelle Erhitzung und Koagulation des ganzen Blutgefäßes (mit einem Durchmesser bis zu einigen Millimetern), d. h. auch der Beingefäße.

Das Blutgefäß wird sofort nach der Behandlung dunkel, was auf seine Koagulation hinweißt. Die Schmerzempfindlichkeiten bei dem Patienten sind gering, Anästhesie oder Kühlung ist nicht erforderlich.


Das Verfahren zeichnet sich durch seine äußerste Selektivität aus: es wird nicht der ganze bestrahlte Bereich erwärmt, sondern nur die Blutgefäße. Folglich sind die Überhitzung der umgebenden Gewebe und das Risiko der Narbenbildung ausgeschlossen.

Bild. 1. Einwirkung der Laserstrahlung auf die Blutgefäße.

Bild. 2. Die Koagulation von kleinen und großen Gefäßen ohne Bildung eines Ödems.

Bild. 3. Verschwinden der koagulierten Blutgefäße.

Verwendung: Hämangeomen (von Kapillaren, kavernöse), Teleangiektasien (an Arterien, Venen und kombinierte).

Voller Behandlungskurs: 1 - 3 Behandlungen.

Lasertyp: Neodym-Laser mit der Frequenzverdoppelung (Nd:YAP/KTP/Q-switched).

Das Verfahren ist patentiert und darf ausschließlich durch die Firma LINLINE GmbH verwendet werden.